Gedanken zum Bewegungsmangel

Über Stillstand und den Schlussstein …

Die Betrachtung des “Weltgeschehens“ macht derzeit den Eindruck, dass an allen Fronten eine Form von Stillstand eingetreten ist. Schaut man sich die einzelnen Bereiche der Weltbühne an, so erkennt der geneigte Betrachter, dass diese Art von Bewegungsmangel zumindest in der jüngeren Vergangenheit ohne Beispiel ist.

In Übersee feiert sich die Administration für die Ausschaltung des Terroristen Nr. 1 und die Posse um eine angebliche “Amtsenthebung“ läuft munter weiter. Währenddessen kommen immer wieder neue Ankündigungen für Veröffentlichungen irgendwelcher Berichte, was jedoch bisher eine Fehlanzeige nach der nächsten nach sich zog. Immer wieder finden zwar Meldungen ihren Weg in die Gezwitschernetze, nach welchen irgendwo irgendwelche Kinderschänder verhaftet oder verurteilt wurden und auch von der Entfernung korrumpierter Politiker und Geschäfteinhaber mittels Rücktrittszwang oder Justiz wird berichtet. Die Betroffenen stammen in der Regel aus unteren und mittleren Ebenen, doch die nachhaltige “Austrocknung des Sumpfes“ auf hohen Ebenen ist bisher, zumindest was Verhaftungen von Hochgestellten angeht, sichtbar ausgeblieben.

In den Spottdrosseln wird Russland weitestgehend ausgeblendet. Ob der Grund hierfür sein könnte, dass das Land praktisch schuldenfrei und im Wesentlichen autark ist? Die USA befinden sich ebenfalls auf dem Weg in die Autarkie, doch die “Schulden“ werden wohl nur über die Abschaffung des FED-Dollars beseitigt werden können.

Neue Kriege werden und wurden weder von den Amerikanern noch von den Russen vom Zaun gebrochen (nach Syrien wurden diese von Herrn Assad eingeladen). Die nächste “Großmacht“, die Volksrepublik China, macht hauptsächlich wegen der erheblichen Konjunkturabkühlung Schlagzeilen, selbst die weiter anhaltenden Proteste in Hongkong locken kaum noch jemanden hinterm sprichwörtlichen Ofen hervor.

Und hier in EUropa herrscht ebenfalls Stillstand. Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Griechenland sind und bleiben pleite, Großbritannien bekommt seine dreimonatige Verlängerung und darf intern weiterhin Possentheater und auf Zeit spielen, während die Grundfeste der deutschen Industrie gründlich vor die Wand gefahren werden und sich in Thüringen, sofern wir den Spottdrosseln Glauben schenken, mit der gestrigen Wahl nun rund jeder Vierte dort als “Nazi“ offenbart hat.

Insgesamt ist jedoch ein maßgeblicher Mangel an Bewegung auf der Bühne zu beobachten: keine neuen Kriege, es wird weiter “auf pump“ gelebt und hunderte von Milliarden in die RePo-Märkte geblasen und ansonsten erleben wir allenthalben nur noch größtenteils hochlachhaftes Politgehampel überflüssigster Natur sowie widersinnigen, medial aufgebauschten Widerstand gegen Naturgesetze.

Die Spottdrosselschwärme biedern sich derweil weiterhin auf allen Ebenen als nützliche Erfüllungsgehilfen an und die wenigen haltbaren Informationen, welche überhaupt derzeit noch zu bekommen sind, finden sich in Nischen und in den Sozialen Netzwerken (sofern der selbstprogrammierte Filter halbwegs funktioniert).

Kurzum:

Es herrscht praktisch weltweit vollkommene Stagnation und politische Rezession – Globalismus sowie Kommunismus und Sozialismus sind augenscheinlich am Ende. Es gibt keine Konzepte, keine sinnvollen Ideen für die Zukunft und kein Mechanismus greift mehr, weder in der Politik noch der Wirtschaft oder in der Gesellschaft. Reihenweise befinden sich derzeit die teils über Jahrhunderte aufgebauten Kartenhäuser im Einsturz, und doch wird so getan, als wäre alles in bester Ordnung – ein stumpfsinniges “Weiter so!“.

Der Schlussstein

Betrachtet man diese Gesamtgemengelage mit dem gebührenden Abstand, so wird unweigerlich der Verdacht genährt, dass der weltweite Unterjochungsversuch recht bald für jeden gesunden Verstand als gescheitert zu erkennen sein wird. Aus dem Blickwinkel der geschichtlichen Hintergründe und Entwicklungen laufen letztlich alle Fäden in Deutschland zusammen und nach dem endgültigen Zusammenbruch der auf Treibsand gebauten Kartenhäuser ist damit zu rechnen, dass Deutschland und das “deutsche Wesen“ der Schlussstein des neuen Weltengebäudes werden wird, welches die Kuppel zentral zusammenhält und für den nötigen Druckausgleich sorgt.

Doch gibt es in diesem Zusammenhang einige Fragen, welche insbesondere “wir“ beantworten können sollten, bevor ein Neuaufbau beginnt – oder anders ausgedrückt: damit ein Neuaufbau erfolgreich gelingen kann.

Was also ist eigentlich “deutsch“? Was ist das “deutsche Wesen“?

Möglicherweise sind diese Fragen auch falsch formuliert, denn vielleicht sollte die Frage vielmehr lauten:

“Was ist recht?“

Jeder hat gewiss eine Vorstellung davon, was sich gehört und was nicht und unter den noch geistig gesunden Teilen unseres Volkes gibt es diesbezüglich sicher eine große Schnittmenge. Doch ist das die schlichte Definition von “deutsch“? Altbekannt und oft gehört: “Sowas macht man nicht.“ Wer ist “man“? Der “Deutsche“? Wer ist der “Deutsche“, was ist “deutsch“, was ist “recht“?

Der überwiegende Teil der Menschen läuft irgendwelchen von außen induzierten oder aufoktruierten Idealen nach, ohne überhaupt zu erkennen, dass diese “Ideale“ rein gar nichts mit ihrem eigenen Wesen oder Selbstverständnis zu tun haben. “Das ist doch selbstverständlich!“ Es versteht sich also von selbst? Ist dies so? Aus dem Selbst-Verständnis heraus? Oder gibt es einfach ein gesellschaftliches Verhalten der Menschen untereinander, welches als “natürlich“ zu bezeichnen wäre?

“Ich bin deutsch.“ Dies kann eine hohle Phrase sein, doch kann es auch auf Substanz begründet sein. Welchen Anspruch haben wir also an uns selbst und inwiefern formen wir aus diesen unsere Ideale und Ziele? Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***


Alle Rechte der auf N8Waechter.info verwendeten externen Inhalte liegen grundsätzlich bei den Verfassern der Originale.


Aufrichtigen Dank an alle Unterstützer dieser Netzseite!

Sie möchten den Nachtwächter auch unterstützen?

Unterstützen mit PayPal


Gigantischer Blackout 2019: Der Ernstfall klopft an die Tür

Die Regierung schweigt – doch das nächste Mal werden wir an der gewaltigen Katastrophe nicht nur vorbeischrammen, sondern massiv abstürzen. SIE müssen sich noch heute schützen, um nicht mit dem gigantischen Blackout unterzugehen.

Sichern Sie sich jetzt sofort das Blackout-Protokoll mit allen praktischen Tipps und Checklisten!



Die entzündete Seele

Wie entstehen Depressionen durch Entzündungen im Körper? Wie wirken das Nervensystem und das Gehirn mit unserem Immunsystem zusammen? Wird die Infektion im Körper behandelt und geheilt, kann auch die Seele wieder gesund werden. Ein neuer Therapieansatz verspricht Hoffnung auf Heilung. »»» mehr dazu hier


Warum Gedanken stärker sind als Medizin

Uns wird weisgemacht, dass es an unseren Genen liegt, wenn wir krank werden. Oder dass wir einfach Pech haben und allein Ärzte die Schlüssel für unsere Gesundheit in den Händen halten. Doch der Allgemeinmedizin fehlt etwas Entscheidendes: die Anerkennung der körpereigenen Fähigkeit zur Selbstreparatur und ein Bewusstsein dafür, wie wir diese Selbstheilungsmechanismen mit der Kraft der Gedanken steuern können. »»» mehr dazu hier


Der Selbstheilungsnerv

»In der Ruhe liegt die Kraft« – diese scheinbar banale Redensart kommt aus der Erkenntnis, dass Ruhelosigkeit und Stress den Menschen lähmen und viele körperliche und seelische Beschwerden verursachen, etwa Migräne, Verdauungsbeschwerden, Herz-Rhythmus-Störungen oder auch Depressionen. Anspannung und Stress werden durch einen Teil des vegetativen Nervensystems gesteuert, der Sympathikus genannt wird. Damit wir uns erholen können, muss also der Gegenspieler aktiviert werden … »»» hier weiter


Essbare Wildsamen

Die Samen vieler unserer Wildpflanzen sind nicht nur essbar, sondern besonders schmackhaft und voller Vitalstoffe – es sind wahre Powerpakete: als wertvolle Nahrungsergänzung, als Speisenzugabe, zum Würzen, für die Senfherstellung, für Mehl und Kaffee, für Speiseöl und Keimlinge. »»» mehr dazu hier


Heilsalben aus Wald und Wiese

Selbst gemachte Heilsalben aus Kräutern, Wurzeln und Harzen werden in der Volksmedizin seit Generationen verwendet, um kleine Wehwehchen rasch und zuverlässig zu lindern. Die frischen Zutaten, die man für die einzelnen Rezepturen benötigt, können in der schier unerschöpflichen Wald- und Wiesenapotheke selbst gesammelt werden. »»» mehr dazu hier


Natürliche Deos aus Wald und Wiese

Aus Wald und Wiese auf die Haut: natürliche Deos sind sanft, erfrischend und sogar heilsam. Ob Deo-Pralinen aus Gänseblümchen, Flower-Power-Pulverdeo oder heilsames Zirben-Asche-Deodorant: Diese Naturkosmetik-Rezepte schützen die Haut und stärken die Gesundheit. »»» mehr dazu hier


4.000 Jahre Naturheilkunde

Lernen Sie die Weisheiten aus 4.000 Jahren Naturheilkunde kennen und staunen Sie, was die Natur in überwältigender Fülle und Vielfalt anbietet, damit wir in bester Gesundheit fit und vital bleiben: vom gesamten medizinischen Wissen der Pharaonen, über Hildegard von Bingen und Hippokrates bis hin zu Paracelsus und Nostradamus. »»» mehr dazu hier


Das legendäre Kräuterhandbuch

Dieses Standardwerk verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit traditionellen Überlieferungen. Im umfassenden Pflanzenlexikon sind über 500 wirksame Heilpflanzen mit ihren Inhaltsstoffen und Anwendungen genau beschrieben. »»» hier weiter


Augen lieben Heilkräuter

Mit heilkräftigen Kräutern behandelten schon Hildegard von Bingen und Maria Treben zahlreiche körperliche Leiden. Auch hierzulande interessieren sich viele Menschen wieder vermehrt dafür, bei Krankheiten auf natürliche Heilkräuter zurückzugreifen, denn in der reichen Apotheke der Natur ist auch gegen grünen und grauen Star, Maculadegeneration und Glaskörpertrübungen ein Kraut gewachsen. »»» mehr dazu hier


Aktiviere deine Sehkraft

Wenn die Augen nachlassen, legen wir uns schnell eine Brille oder Kontaktlinsen zu. Doch solche Sehhilfen führen nicht nur zu einer schleichenden Verschlechterung der Augen, sondern beeinträchtigen auch die Sicht auf unser eigenes Leben. Doch ganzheitliche Übungen und heilsame Meditationen stärken die Augen, lösen Energieblockaden und harmonisieren Körper, Seele und Geist. »»» hier mehr dazu


Heilprodukte beim Kopp-Verlag:

+ + + Bio-Kokosöl + + + DMSO + + + MSM Kapseln + + + Moringapulver + + +

+ + + Kolloidales Silber + + + Kolloidales Gold + + +

und vieles mehr …


+ + + Sauberes Trinkwasser + + +

Viele Krankheiten und überschnelle Alterung der Haut und des Körpers insgesamt haben ihre Ursache in ungesundem Wasser. Ein negatives Redoxpotential wird von internationalen Experten als wichtiges Qualitätsmerkmal von gesundem Trink- wasser bezeichnet. Machen Sie aus Leitungswasser basisches Aktivwasser mit negativem Redoxpotential; frisches, gesundes und wohlschmeckendes gefiltertes Wasser ohne Chlor, Schwer- metalle und Medikamentenrückstände. Machen Sie innerhalb von 2 Minuten aus normalem Leitungswasser gesundes Trinkwasser.

»»» mehr Informationen «««


+ + + Medizinskandale! + + +

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die erfolgreichsten Therapien aus kommerziellen Gründen schlicht verschwiegen werden, seitdem die mächtige Lobby sämtliche Krankheiten zum Politikum erklärt hat. Unsere Bücher der Reihe „Medizinskandale“ offerieren Ihnen ein exklusives, pharmaunabhängiges Insider-Wissen aus der Alternativmedizin in Form äußerst erfolgreicher, leider verheimlichter, sabotierter und nicht selten denunzierter Studien und Therapien!

»»» mehr Informationen «««


+ + + Poweraffirmationen + + +

Programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein mit positiven Glaubenssätzen neu löschen Sie einschränkende Glaubenssätze und Verhaltensmuster. Machen Sie Ihr Selbstbewusstsein zum besten, was Sie je hatten und helfen Sie Ihrem Glück nach!

»»» hier entlang «««



164 Kommentare zu „Gedanken zum Bewegungsmangel“

  1. Deutsch:

    „Ich grüb es gern in alle Rinden ein,
    An jede deutsche Türe möcht ichs schreiben:
    Das einzige Mittel, deutsch zu bleiben:
    Ist deutsch zu sein!“
    (Robert Hamerling)

    „Der Deutsche ist nur wahr, wenn er deutsch ist und er ist deutsch, wenn er wahr ist.“
    (Julius Langbehn)

    „Welches ist das beste Deutsch? Dasjenige, das von Herzen geht.“
    (Julius Wilhelm Zincgref)

    „Es muss ein eigentümlicher Zauber in dem Worte »deutsch« liegen.“
    (Otto von Bismarck)

    „Charakter haben und deutsch sein, ist ohne Zweifel gleichbedeutend.“
    (Johann Gottlieb Fichte)

    „Doch da würde vielleicht das so schön aufkeimende Nationaltheater zur Blüte gedeihen und das wäre ja ein ewiger Schandfleck für Deutschland, wenn wir Deutsche einmal im Ernst anfangen würden, deutsch zu reden, deutsch zu handeln, deutsch zu denken und gar deutsch zu singen.“
    (Wolfgang Amadeus Mozart)

    Römischer Stoßseufzer

    „Nur deutsch! Nicht teutsch! So will’s jetzt deutsche Art.
    Nur was den „Papst“ betrifft‚ so bleibt sie — hart!“
    (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

    „Was Deutsch sei, nämlich: die Sache, die man treibt, um ihrer selbst und der Freude an ihr willen treiben.“
    (Richard Wagner)

    „Ein recht deutsch Herz trachtet nicht nach Reichtum, sondern nach Ehr und Glimpf und strebt nicht, wie es viel Gold und Silber gewinne, sondern wie es diejenigen überwinde und beherrsche, die dasselbige in so großer Menge besitzen.“
    (Friedrich I.)

    Heil und Segen

    Liken

    1. „Charakter haben und deutsch sein, ist ohne Zweifel gleichbedeutend.“
      (Johann Gottlieb Fichte)

      Der werte Herr Fichte ist mein Favorit. 🙂

      Heil und Segen!
      N8w.

      Liken

  2. Zum Beitrag 29.10 um 21.35 Nordeutsches Urgestein ff:

    Werter Rabe,

    danke Dir für deine interessanten und ermutigenden Ausführungen. Bemerkenswert daran ist, daß ich mich beim Schreiben zunächst noch mit dem Gedanken befasste, dass die Dunklen das gar nicht thematisieren, um kein Licht in die Zusammenhänge zu bringen. Mir schien es dann jedoch zu weit ausgeholt und ich löschte den Gedanken.

    Du hast dies und noch einige weitere Gedanken toll auf den Punkt gebracht.

    Heil und Segen für Dich

    Liken

  3. „Deutsch sein“ entsteht im Herzen. Es gibt nichts spezielles, was uns Deutsche ausmacht. Das Deutsch sein, das wir kennen, ist das, was man in uns sieht.

    Wie sieht es aber wirklich aus? Was macht uns Deutsche wirklich aus?! Wer erwartet was von uns?!

    Das, was uns als Deutsche ausmacht, gibt es auch unter anderen Nationalitäten. Es kommt nur auf den Einzelnen selbst an. Egal welcher Abstimmung, wer begriffen hat, was Menschsein bedeutet, kommt dem Ziel näher.

    Z.B. der heutige Vorfall, mit dem U-Bahn-Schubser. Ein Rollstuhlfahrer wurde vom üblichem Klientel überfallen. Es war ein Iraner, der sich diesem verweigerte und helfen wollte. Er verlor durch seinen Mut sein Leben!

    Kaum jemand wird begreifen, worauf ich hinaus will, aber es ist gut so. Alles regelt sich von selbst. Würden uns unsere Großeltern jetzt erleben dürfen, sie würden uns verfluchen! Ich kenne niemanden, der diesem Rollstuhlfahrer geholfen hätte, ebenso wie 99 % der Lesenden hier, weil sie Angst haben. Vor was?!

    Ein Iraner, Arier; hat die Eier gehabt und sich geopfert! Mir braucht keiner kommen, daß es Leute gibt auf unterschiedlichen Ebenen. Wer es bis heute nicht begriffen hat, soll mit den Konsequenzen leben. Und nein, wir können nicht jeden retten! Wir können nur die Ehrlichen und Aufrechten retten!

    Liken

  4. Zum Beitrag 29.10 um 21.35 Nordeutsches Urgestein ff:

    Wertes Urgestein,

    oh, da kann ich Dich sehr beruhigen, welche Übereinstimmung Deiner Aussagen mit Deinem Namen betrifft. Mit dem Norddeutschen bringe ich u.a. besonnene Klarheit, kraftvollen Willen, ruhiges Urteilsvermögen mit nüchternem Verstand in Verbindung. Dieses nun als Urgestein manifestiert diese Eigenschaften als grundlegend und kraftvoll.

    Auf was sich das Deutsche alles noch bezieht, darüber kann gerade auch in diesem Beitrag noch viel erfreuliches erfahren werden. Es ist mir jedoch ganz und gar nicht daran gelegen, diese Definitionen weiter zu vertiefen.

    HuS

    Liken

  5. Herzlichen Dank, werter Nachtwächter, für den Beitrag, herzlichen Dank, werte Kommentatoren, für zahlreiche Denkanstöße.

    Etwas ist mir wieder einmal sehr viel mehr bewusst geworden:

    Mein Denken erfolgt in deutscher Sprache, erfolgt somit wesentlich gründlicher, als wenn ich das in einer anderen Sprache oder in der Kurzform eines regionalen Dialektes vornehmen würde.

    Und, dass ich sehr spät zu diesem Thema kommentiere, ist der Tatsache geschuldet, dass ich zunächst keinen eigenständigen Satz zu diesem Thema formulieren konnte, weil das Thema mich zu sehr beschäftigte und ich es für mich nicht auf den Punkt bringen konnte.

    Vor Jahren stellte sich mir die Frage, warum ich das Lesen von Texten und einigen wenigen Büchern von Ernst Jünger, obwohl ich zu meinem Verständnis manches 3-mal lesen musste, um zu verstehen, was er damit sagen wollte, so faszinierend fand: Es war/ist die deutsche Sprache.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag. 🙂

    Liken

  6. Dr. Eduard Koch – Vom Wesen des Mythos [YT]

    Bedauerlicherweise fehlt der letzte Teil, der Abschluss sozusagen, also das, was es „rund“ macht, den viel zitierten Kreis schließt.

    Ich aber vermute beinahe, es könnte genau so gewollt sein, und selbst wenn nicht, so ist genau dies eine unglaubliche Möglichkeit, diesen Vorgang selbst zu Ende zu denken und ihm den uns gebührenden Anfang, die Rückkehr zur natürlichen Ordnung, anzuschließen. So kann das sich frei denken vielleicht aussehen.

    Annegret

    Liken

    1. Danke, werte Annegret.

      Dr. Eduard Koch kann auch ich nur empfehlen: Er bringt es so auf den Punkt, so klar, einfach und doch so tiefgehend.

      Gott mit uns
      Missie

      Liken

    2. Werte Annegret,

      hier das fehlende Textzitat aus dem letzten Video von Dr. Eduard Koch, wo er aus dem Buch von Kurt Eggers „Ulrich von Hutten“ (im Gespräch mit dem Pfarrer) auf der letzten Seite liest:

      „Und Euer Seelenheil?“
      „Das ruht in der Gottheit.“
      „Und das Evangelium?“
      „Ich kenne es, und habe es lieben gelernt. Aber ich bin weiter gegangen.“
      „Wohin?“
      „Zu Deutschland, Herr Pfarrer!“

      Da ging der Pfarrer hinaus und an der Tür schlug er ein Kreuz über ihn. Am anderen Morgen fand man den Ulrich tot am Fenster zusammengesunken. Neben ihm lag ein zerknittertes Blatt, auf dem stand:

      „Deutschland ist da, wo starke Herzen sind!“

      Liken

  7. Werter Christof777,

    nicht das Glück wurde ausgehebelt, sondern die Bedingungen für das Glück, wie die Hymne immer während ermahnt. Eine gute Regierung muß selbstverständlich das Glück des Volkes im Auge behalten. Nur weil das lange Zeit nicht geschehen ist, heißt das nicht, dass man das nicht einfordern darf.

    In Nepal ist das Glück sogar in der Verfassung verankert. Das Volk hat jedes Recht, gemäß Grundgesetz, sich eine eigene Verfassung zu geben, in der auch das Glück ein wichtiger Bestandteil ist.

    Wir stehen wohl vor einer umfassenden Reformation des Staatswesens. Die Rückkehr zu Einigkeit und Recht und Freiheit, die von ‚oben‘ ad absurdum geführt wurden, ist dafür unabdingbar. An wen wendet sich unsere Hymne, wenn sie ungehört verhallt?

    Liken

    1. Bhutan, Bruttonationalglück.

      Und dennoch sagen wir ihnen, den Glücklichen, ihr macht alles falsch, und statt zu sehen und zu hören und vor allem zu fühlen, zerreden wir, was wir doch gar nicht haben noch wissen.

      Liken

    2. Eine gute Regierung, so wie Du es möglicherweise verstehst, kann es nach meinem Dafürhalten nicht geben. Das ist ein Paradoxon.

      Eine Regierung verstehe ich immer als eine Art Schnittstelle zwischen dem Volk und den Hintergrundkräften. Die Hauptaufgabe einer Regierung besteht meines Erachtens darin, dem Volk die Entscheidungen der Mächtigen so zu verkaufen, dass die Leute es „verstehen“, und nicht darin, dass arbeitende Volk glücklich zu machen. Also, ich will nicht näher darauf eingehen. Aber wenn man sich da mal durchdenkt, gibt es kaum etwas Absurderes, als zu einer politischen Wahl zu gehen oder irgendeinem Politiker Volksnähe anzudichten. Wenn man sich mal die ganz Großen der Weltpolitik, wie z.B. Nelson Mandela oder den gottgleichen Dalai Lama etwas näher anschaut, kann einem richtig schwindelig werden. Mutter Theresa nicht zu vergessen.

      Ne, da ist nichts Gutes dran für uns und das wird sich auch nicht ändern. Wir werden uns damit abfinden müssen bzw. wir sollten das erst einmal annehmen, die Verhältnisse so akzeptieren, wie sie sich uns zeigen. Ich kann die Welt nicht ändern, aber ich kann mich ändern, meine Wahrnehmung, meine Rückschlüsse und damit letztlich auch mein künftiges Handeln in dieser Welt in einigen Bereichen auf eine neue Basis stellen.

      Die Mittel dazu kann man nicht außerhalb finden, dort sind sie nicht vorhanden. Sie werden vom System selbst gewährt. Das ist auch zwingend logisch. Denn der Mensch wird per se in das System im wahrsten Sinne des Wortes hineingeboren, als eine völlig unwissende Person (Wikipedia: Die Geburtsurkunde ist eine amtliche Bescheinigung über die „Geburt einer Person“). Es wird einfach postuliert, dass der Mensch (in seiner Rolle als natürliche Person) von Anfang an einverstanden ist. Vom Mann ist da sowieso nie die Rede.

      Da die Willenserklärung des Individuums, also die bewusste Zustimmung: „Ja, ich habe genau verstanden, wie das hier alles läuft und möchte gern weiter daran teilnehmen“, einfach stillschweigend vorausgesetzt wird, muss das System auf der anderen Seite aber auch zwingend die Möglichkeit bereithalten, dass jeder, der dies erkannt hat, sein Hineingeborenwerden auch wieder rückgängig machen kann, zumindest teilweise.

      Aber wie man das bewerkstelligen kann, wird man natürlich nicht von denen erfahren, die von dem System selbst profitieren. Deshalb ist eine „gute“ Regierung aus meiner Sicht genauso eine Unmöglichkeit, wie ein Bock als Gärtner. Und aus dem gleichen Grund kann man zu manchen Dingen im Netz so gut wie nichts nichts finden. Wer mir eine lückenlose, chronologische Änderungshistorie des BGB oder StAG liefert, dem spendiere ich eine Flasche Moet Chandon (für die Weichen), einen Single Malt (für die Harten) oder einen Kasten Direktsaft (für die Guten) aus dem Reformhaus.

      Liken

    3. Hallo Karl,

      stimmt, auch bei lexetius.de kann man das BGB mit seinen Änderungen einsehen. Wie Du sagst, ist die Änderungshistorie des EG BGB kaum zu finden. Aber egal, mein Fehler. Ich hatte ja eine oder-, keine und-Vernüpfung gesetzt. Such Dir was aus und lass es mich wissen.

      Liken

  8. Hallo allerseits, werter N8wächter,

    weltweit sind alle israelischen Botschaften und Konsulate geschlossen, warum? Wie bewertet ihr das?

    Ich finde es hochspannend, will aber mit Schlußfolgerungen vorsichtig sein …

    LG!

    Liken

  9. Eins hat mich „Game of Thrones“ gelehrt:

    Man braucht die Drachen, um zu siegen. Und zwar sollten diese Drachen real sein. Besitzen die Deutschen Drachen? Außer in der Vorstellung?

    Liken

    1. Sollten ausgerechnet die Deutschen auf Drachen zurückgreifen müssen? Und sollte es so sein, werden wir sie nicht besitzen müssen, sie werden uns bereitwillig helfen, weil wir dann auch ihre Freiheit mit erreichen.

      Liken

    2. Werter Gunvald Larsson,

      das große Problem ist, dass kaum einer versteht, was uns so vorgespielt wird!

      [Rest hierhin ausgelagert]

      Beschäftigt man sich näher damit, ergibt alles einen Zusammenhang und man kann viel besser verstehen, was uns so vorgesetzt wird, z.B. im Fernsehen. Ich habe ja auch ein paar Anfangsfolgen gesehen, in der Zwischenzeit weiß ich auch, wer die Mutter der Drachen ist!

      Liken

    3. @ Gunvald:

      Besitzen die Deutschen Drachen?

      Ich glaube schon. Man munkelt, dass manch einer sogar einen geheiratet hat. 😉

      Liken

    4. Lassen wir die Drachen als solche mit ihren vielfältigen Konnotationen einmal beiseite und denken an die Funktion in „Game of Thrones“ während einer militärischen Auseinandersetzung. Wer diese Funktion besitzt, gewinnt. Haben die Deutschen eine solche Funktion? Außer in der Vorstellung?

      Besitzen die Deutschen ein „schlagkräftiges Schwert“ oder nur einen „ganzen Troß der Ritter mit dem >geistigen Schwert<"?

      Liken

  10. Ich hatte ein Gespräch. Man sagte mir, wenn ich meine Familie schützen und verteidigen müsste, weil sie angegriffen würde und ihr ein Leid droht, so wäre es ratsam, in diesem Augenblick eine Kraft zu Rate zu ziehen, die es mir ermöglicht stark zu sein und den Angreifer zu besiegen. Diese Kraft sei der Hass, nur für diesen einen Augenblick, denn würde ich den Hass dem Angreifer gegenüber zulassen, hätte ich die Möglichkeit ihn zu besiegen und meine Familie zu retten.

    Ich widersprach. Ich werde es anders tun. Ich brauche nicht den Hass, um den Angreifer zu besiegen, ich nehme meine Stärke aus der Liebe, die ich für meine Familie fühle. Ich fokussiere mich also nicht auf den Angreifer durch Hass, sondern auf meine Familie und die Liebe für sie und besiege im übertragenen Sinne den Angreifer mit der Macht der Liebe. Diese Macht ist stärker, stärker noch als alles andere. Auf diese Weise werde ich es tun und habe es ja schon getan.

    Das hier Niedergeschriebene ist keine Belehrung, obwohl es traurig ist, dass ich inzwischen fühle, diesen Zusatz überhaupt zu erwägen und hinzufügen zu müssen.

    Liken

    1. Werte Annegret,

      ja, jeder kann sich an Schlechtem oder am Guten orientieren. Jeder kann von dem, was dargeboten wird, Erbauliches oder Arges nehmen. Das sind Dinge, die wohl jeder hier schon peilt.

      Mit den eigenen Gefühlen ist es ebenso. Ich meine, wer sich ein hohes Maß an Spürvermögen erarbeitet hat (das liebe Annegret, glaube ich ist bei Dir der Fall, und genau das wertschätze ich sehr), der lebt allerdings in einer sehr viel komplexeren Welt, vor allem wenn er sich vornimmt, rücksichtsvoll zu sein.

      Jetzt bei diesen Worten zu denken: Hoffentlich ecke ich ich nicht an, ist ein schwacher Weg. Wenn ich anecke, gut, dann ist ein belastbarer Weg (noch) nicht gegeben. Dennoch weiß ich bei mir selbst ganz genau, daß ich nicht Arges sondern Erbauliches anstrebe.

      Wer sich beim Pflügen umschaut, der ist noch nicht für Gottes reich bestellt. Zweifele nicht, nicht an uns und nicht daran, ob Du verstanden wirst. Ist nicht ein himmelweiter Unterschied zwischen einem Erklärer und einem Berater? Berater sind Entmündiger, Erklärer Mündigmacher. Jedoch werden gerade die Erklärer oft ans Kreuz genagelt, wohl deswegen weil den Bequemen nicht die mühevolle Arbeit der Entscheidung gleich mit abgenommen wird.

      Übrigens, ich war in meinem früheren Leben Berater in einem Geldinstitut.

      Heil und Segen Dir und allen hier

      Liken

    2. Werte Annegret,

      ich habe Deine Zeilen überhaupt nicht als Belehrung aufgefasst, sondern als gedankliche Anregung! Und ich habe jetzt sehr lange darüber nachgedacht. Auch wenn ich Dich dabei verstehe, was Du ausdrücken willst, bin ich dabei trotzdem hin- und hergerissen. Warum?

      Diese Welt besteht aus gegensätzlichen Komponenten, die Einen nennen dies Dualismus, die Anderen Polarität. Aber die Auseinandersetzung mit diesen Begrifflichkeiten soll jetzt nicht das Thema sein. Auf dieser Linie der Gegensätzlichkeiten liegen sich Liebe und Hass genau gegenüber, genauso wie Licht und Dunkelheit. Für mich gab es aber schon immer 3 Punkte. Liebe (+), Hass (-) und den Nullpunkt (Erdung/ausgeglichen). Und Liebe wie auch Hass können bis zum Exzess ausgelebt werden und damit kann auch Liebe, welche ja positiv (im richtigen Maß) sein soll, zu einem sehr negativen Faktor werden!

      Ich persönlich verbinde Liebe (im richtigen Maß) mit positiven Attributen, kann mir wirklich nicht so richtig vorstellen, wenn meine Familie angegriffen oder umgebracht wird, dass ich dann nur aus Liebe zu meiner Familie zurückschlage! Ich persönlich stehe dazu, aus Liebe zu meiner Familie darf ich auch den „Eindringling“ hassen! Ich will dann gar nicht auf der Seite der Liebe stehen, sondern auf der anderen Seite! Und ich verknüpfe auch mit Hass z.B. negative Auswirkungen wie Verletzungen o.ä.

      Als was siehst Du denn gefühlsmäßig den Angreifer? Bin echt gespannt auf Deine Antwort!

      Liken

    3. Zu ich habe nachgedacht 11:25:

      Aus meiner Sicht sind die von Dir verwendeten Begriffe „Polarität“ und „Dualität“ keinesfalls nur in ihrer Formulierung verschieden. Polarität ist die energieschaffende Zweiheit (beispielhaft: männlich, weiblich – Nordpol, Südpol) und Dualität die energieraubende Zweiheit (gekennzeichnet durch zu viel und zu wenig).

      Liebe und Haß sind keine ebenbürtigen Gegner. Haß ist viel zu schwach, um als Gegenteil von Liebe aufzutreten. Liebe kennt, aus meiner Sicht, auch keine Exzesse. Dann wäre sie nicht mehr Liebe, die vor allem durch ihre Reinheit Kraft in sich trägt. Exzesse entstehen, wenn man niedere Eigenschaften
      an die Liebe zu binden versucht, um sich dann in der „Fassade“ als Liebe zu zeigen.

      Wenn sich Liebe in irgend einer Art negativ zeigen würde, hätte Sie ihr Wesen bereits eingebüßt. Liebe ist „die“ Kraft schlechthin. Sie ist konkret, bestimmt und ganz gewiß kein Weicheibegleiter.

      Noch etwas als Gedankenanstoß an alle Teilnehmer, da wir ja auf Sprache ein Augenmerk legen. Das Wort „persönlich“ bindet uns unausweichlich an eine Fiktion. Wir wollen damit in der Regel unserem Gesagten oder Geschriebenen einen Nachdruck verleihen, einen unverkennbaren Fingerabdruck beifügen oder Gesagtes aufwerten. Aber genau das geschieht dabei nicht. Im Gegenteil.

      Nahezu alle Sätze und Formulierungen tragen auch ohne dieses Kunstwort alles, was gesagt werden soll, schon in aller Klarheit in sich. Zumindest aus meiner Sicht.

      Das ganze mit einem Lächeln geschrieben …, grüßt der lotse

      Liken

    4. Werte/r ich habe nachgedacht,

      für mich ist Hass nicht das der Liebe Gegenüberliegende, ich kenne keinerlei Hass. Das war auch schon immer so, zumindest in diesem Leben. Das muss darum allerdings nicht für alle Menschen Gültigkeit haben und ich akzeptiere somit selbstverständlich andere Ansichten dazu.

      Ich hörte einmal die Behauptung, wer nicht hassen könne, könne auch nicht lieben, und diese wurde als gottgegebenes Naturgesetz erklärt. Was sollte ich da wohl denken?

      Jeder von uns wird doch wohl in der Lage sein, seine Gefühle selbst zu benennen, vor allem aber selbst zu fühlen und ich fühle nun mal keinen Hass und finde mich vollkommen normal. Ärger, Wut und Zorn kenne ich auch als meine Gefühle, Letzteres aber nur sehr sehr selten.

      Mein Kommentar bezog sich auf die Frage, wie müssten wir es wohl anstellen, uns sozusagen zu befreien. Darüber dachte ich nach, um zu fühlen, dass ich mich zwar immer gegen Gewalt versuchen werde zu wehren, oder so auch mich schützend vor meine Familie stellen werde, aber nicht weil ich den Angreifer hasse, sondern weil ich meine Familie liebe. Es ist zwar auch das in Liebe annehmen, von allem, was ist, aber das bedeutet nicht, die linke Backe nach der rechten hinzuhalten. Ich halte natürlich gar keine hin.

      Den Angreifer sehe ich als das was er ist: Angreifer. Wer mich oder meine Liebsten angreift, den werde ich sicher nicht nach dem Warum fragen, sondern mir gemäß reagieren. Jemanden anderen anzugreifen, ist immer eine Form die gewählt wird, wenn entweder reine Gewalt, das sozusagen banale Böse im Spiel ist, oder möglicherweise Verzweiflung, zum Beispiel, wenn ich einen Dieb erwische oder einen Einbrecher bei der Tat überrasche. Und es wird noch viele Beispiele geben.

      Der Angreifer ist für mich jemand, der unberechtigt in mein, in das Leben meiner Familie oder in das Leben anderer, auch mir fremder Menschen, eingreift, und das ist in jedem Fall zu verurteilen und nicht schönzureden, zu entschuldigen etc. und dem Vorgehen dadurch Einhalt zu gebieten. Und doch ist die Liebe mein Antrieb und nicht der Hass.

      Ich verurteile allerdings niemanden, der Hass gegenüber dem fühlt, der sich ihm oder seiner Familie gegenüber in irgendeiner Weise falsch verhält. Für mich ist das Pendant, das direkte Gegenteil oder Gegenüber zur Liebe, die Gleichgültigkeit. Wenn mir alles gleiche Gültigkeit hat, ist es auf eine Weise auch das Alles, was ist annehmen, aber eben darüber hinaus stelle ich alles quasi gleichwertig, gleichbedeutend auf eine und dieselbe Ebene.

      Liebe aber fühle ich als das Höchste, es kann also sein, dass es verstanden wird, die unterhalb der Liebe stattfindenden „Dinge“ wären niederwertig oder unwertig, das aber ist es nicht, was ich fühle. Alles in allem ist das Gefühl nur immer rudimentär beschreibbar, denn darum ist es ja das Gefühl und nicht das Wort.

      Man sagt oft: Ich kann es nicht in Worte fassen. Wir Deutschen haben zwar die deutlichste und ausgiebigste, weitumfassenste deutende Sprache der Welt (es sagt ja das Wort deutsch, dass wir die Deuter sind), aber gerade eben sprach ich mit einem Freund darüber und wir stellten übereinstimmend fest, dass auch das Deuten irgendwann ein natürliches Ende hat und darüber hinaus ist nur noch das Fühlen.

      Daher vermute ich, die Behauptung: „Am Anfang war das Wort“, ist nur eine selbige. Ich fühle: „Am Anfang war das Gefühl“. Ich kann noch fühlen, wo ich längst keine Worte mehr habe.

      Liken

    5. Werte Annegret,

      vielleicht gibt es ja über das Fühlen hinaus noch viel mehr?! Aber es heißt ja auch nicht „Am Anfang war das Wort“ sondern:

      „Im Anfang war das Wort“ (Joh.1,1)

      Und dieser Satz trägt Potential in sich.

      Ein lieber Gruß vom lotse

      Liken

    6. Werter Reiner,

      dieses Spürvermögen, wie du es nennst, ich nenne es sensitiv sein, habe ich nicht erarbeiten müssen, es ist Teil meines Selbst und das ermöglicht mir im Gegenteil nicht in einer komplexeren, sondern in einer immer einfacheren Welt zu leben. Wenn die „Dinge“ erst einmal erkannt und analysiert sind, ziehen sie sich sozusagen an den für sie vorgesehenen Platz zurück, oder besser gesagt, das Bild vervollständigt sich nach und nach, mit jedem Stück wird es immer einfacher und leichter, offensichtlicher.

      Im Grunde genommen kann ich auch hier nicht beschreiben, wie ich bin, wie es ist, aber dazu sehe ich mich auch nicht veranlasst. Es wird erst an der Stelle unangenehm für mich und für mein jeweiliges Gegenüber, wenn wir uns den anderen erklären, noch bevor wir uns selbst verstanden haben. Mein vorsichtiges Agieren ist eher der Tatsache geschuldet, dass rundherum alles und alle sehr viel sensitiver zu werden scheinen. Ich war noch nie die Nachtigall die trapsend daherkommt, aber ebenso wenig ein Mauerblümchen, dass nicht wagt zu sagen, was es sieht und fühlt.

      Erbauliches zu wollen und ans Kreuz genagelt zu werden, hat sich noch nie ausgeschlossen und dennoch wird auch dieser Weg gegangen werden. Solange man sich fragt, was dem anderen, der doch sonst so sanft gewesen, für eine Laus über die Leber gelaufen ist, ohne bemerken zu wollen, dass die eigene Leber von ganzen Bataillonen frequentiert wurde, ohne zu erkennen, dass es schon der Spiegel war, in den der andere zuvor mutig und nicht nur einmal blicken musste, blicken durfte, solange kann nicht erfasst werden, was die Botschaft ist.

      Alle sagten: „Das geht nicht“. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

      Herzlichst
      Annegret

      Liken

    1. Werte Annegret,

      so ist es. Unsere Waffe ist unsere geistige Haltung und Handlung. Aus dem Brief von Horst Mahler an Ursula Haverbeck (Henry Hafenmeier):

      „Zu spät“ sagt der Teufel, „Mut und Vertrauen“ sagt die Gottheit.
      Mit jedem „Ich bin bereit!“, verliert der Teufel 10 Söldner.

      Friedrich von Schiller, ein großartiger Deutscher, hat unsere geistige Stärke so gut erkannt. Es liegt an uns, bereit zu sein.

      Gott mit uns
      Missie

      Liken

  11. @Missie Mabel:

    Zu Deiner Auflistung Burkhart, Janich, Ganser, Strohm:

    Ganser kannst Du sowieso vergessen, Burkhart kratzt auch nur an der Oberfläche, Janich weiß schon mehr, aber Strohm weiß genau Bescheid. Er kann in der Öffentlichkeit nicht über alles sprechen und tarnt sich als „Linker“. Er hat schon einige Aussagen gemacht, die klar erkennen lassen, daß er den Durchblick hat. Zum Beispiel hat er mal das wahre Israel auf der Landkarte gezeigt und auch erwähnt, daß der spanische Geheimdienst, der eigentlich den Auftrag hatte, ihn zu ermorden, Kontakt mit ihm aufnahm und ihn darüber aufklärte. Diese Geheimdienstleute hätten ihn erst einmal observiert und festgestellt, daß er immer mit seinen zwei kleinen Söhnen unterwegs sei und sehr liebevoll mit ihnen umgehe. Sie sähen keinerlei Grund, ihn zu ermorden, da sie ihn als anständigen Menschen erkannten. Zudem hätten sie eine gewisse Ehre, da sie von der Gestapo ausgebildet worden waren und dort das oberste Gesetz herrschte, niemals das Leben von Kindern zu gefährden. Sie waren ihm dann auch dabei behilflich, das Land sicher zu verlassen.

    Das Ereignis liegt natürlich schon Jahrzehnte zurück. Holger Strohm lebte damals in Spanien, weil er in Deutschland verfolgt wurde und in allen Bereichen übelsten Schikanen ausgesetzt war. Aber der Arm des BND reichte natürlich auch nach Spanien. Holger Strohm hat dieses Ereignis erst vor relativ kurzer Zeit (vor ca. 1-2 Jahren) in einem „Interview“ ausführlich geschildert. Ich halte Strohm für einen hochintelligenten, aufrechten und unermüdlichen Kämpfer.

    Aber grundsätzlich kann man die sogenannten „Aufklärer“ meiner Meinung nach „in der Pfeife rauchen“. Die Allermeisten erzählen das, was sowieso schon jeder weiß – zumindest der, der ein bißchen über den Tellerrand hinausblickt. Vielen geht es nur um „Klicks“ und sie hetzen rund um die Uhr. Damit dienen sie dann der dunklen Agenda.

    Wer nach der Wahrheit sucht, wird sie auch finden. Aber er muß sich schon selbst bemühen und nicht auf andere verlassen. Wenn wir etwas von Herzen wollen, dann bekommen wir reichlich Unterstützung und wir werden fündig. Die Wahrheit liegt in uns, wir müssen nur den Zugang wieder finden!

    Liken

    1. Wer nach der Wahrheit sucht, wird sie auch finden. Aber er muß sich schon selbst bemühen und nicht auf andere verlassen. Wenn wir etwas von Herzen wollen, dann bekommen wir reichlich Unterstützung und wir werden fündig. Die Wahrheit liegt in uns, wir müssen nur den Zugang wieder finden!

      Werte Heckenrose!

      Ein eindeutiges „Ja“ und so ist es. Die gebratenen Tauben (das silberne Tablett) fliegen uns nicht mehr in den Mund bzw. wird uns nicht mehr präsentiert.

      Wer suchet, der findet. Wer anklopft, dem wird aufgetan. Wer Augen hat, der sehe. Wer Ohren hat, der höre.

      Doch all das setzt ein Selbsttun voraus.

      Heil und Segen!
      Lena

      Liken

    2. Das ist, was ich meinte, wir fühlen wohl etwas, was man Holschuld nennen könnte. Die „Quelle“ sendet sozusagen pausenlos und wir „müssen“ unsere „Leitungen“ von all dem reinigen, was sie „verstopft“, dann holen wir „die Erkenntnis“ von der Quelle in uns ab.

      Liken

    3. Werte Heckenrose,

      danke für die Zusammenfassung und Übereinstimmung bezüglich der „Aufklärer“, besonders was Holger Strohm angeht. Ich habe auch das von Dir erwähnte Video gesehen und war geschockt, wie man ihm nach dem Leben getrachtet hat. Dass er sich als „Linker“ tarnt, ist daher nur zu verständlich und nur er wird wissen, wann er aus dieser Deckung heraustritt. Für mich ist er authentisch und ein feiner Kerl. Eine Freundin sagte mir vor einigen Monaten, er erinnere sie an meinen Vater, besonders wenn er so nett kichert/keckert. Mein Vater war auch so ein originelles norddeutsches Urgestein.

      Ja, und wer die Wahrheit sucht, wird sie auch finden. Es war und ist bei mir ein aufregender Weg seit 2015. Die Mühe lohnt aber allemal und ich bin immer noch ganz überwältigt von: Dr. Eduard Koch – Vom Wesen des Mythos (YT).

      Gott mit uns
      Missie

      Liken

  12. Sehr geehrter Herr N8wächter! Liebe Kommentatoren – ich verzichte bewusst auf das „innen“!

    Als Österreicherin möchte ich Euch allen für Eure Wortmeldungen herzlichst danken. Was ich da alles lerne! Es drängt mich, Euch „Deutschen“ zu sagen, dass ich mehrere liebe „Deutsche“ kennenlernen durfte und Euch meine Bewunderung zum Ausdruck bringen möchte. Niemand anderer hat den Fleiß, das Organisationstalent, die Sauberkeit, die Klarheit der Sprache – kein Herumreden oder Schönreden! – ja all dieses und noch viel mehr gibt es nur bei Euch.

    Mein kleiner Beitrag kommt in einem Gedicht von Franz Stelzhamer – einem oberösterreichischen Dichter, der viele wunderbare Gedichte in Mundart schrieb:

    „Olls währt nur a Zeitl
    Steigt auf und fällt ab
    Mit ain’n Fuß in der Wiegn
    Stehst mit’n andern im Grab.
    Aber während der Zeit
    Hat dir’s Löbm a Schönheit
    Daß’s dei Seel nu freut
    In der Ewigkeit!“

    Ich wünsche Euch allen Gottes Segen und hoffentlich eine Veränderung!
    Hilde
    In der Ewigkeit!

    Liken

    1. Danke Dir von ganzem Herzen, liebe Hilde! Das geht runter, wie das beste frischgepreßte Öl:

      Niemand anderer hat den Fleiß, das Organisationstalent, die Sauberkeit, die Klarheit der Sprache – kein Herumreden oder Schönreden! – ja all dieses und noch viel mehr gibt es nur bei Euch.“

      Du weißt schon, daß wir ein Volk sind, nicht wahr!? Diese Worte möchte ich Dir nämlich gerne wiedergeben!

      Heil und Segen!
      Lena

      Liken

    1. Werter Hubs,

      das geistert schon seit einigen Wochen durchs Netz. Meine Einschätzung auch hier: Fällt aus, wegen is‘ nich‘. Wir werden es ja dann am Tage nach Übermorgen wissen.

      Heil und Segen!
      N8w.

      Liken

    1. Liebe Helga!

      Du solltest Dich endlich aus diesem System befreien, der Wahrheit zu Liebe. Auch als Le(e/h)rerin schaffst Du das, so Du denn wirklich willst. Ansätze dazu hast Du zur Genüge erhalten, doch Deine Scheuklappen scheinst Du mehr zu lieben.

      Heil und Segen!
      Lena

      Liken

  13. Zu lotse, 1. November 2019 um 18:30:

    „persön-lich“ ist eine interessante Vokabel weil sie die Endung „lich“ beinhaltet. Ich persönlich 🙂 deute „lich“ so, dass damit etwas „als ob“ oder „wie“ gekennzeichnet wird. Natürlich ist etwas, was wie aus der Natur erscheint, in Wirklichkeit aber mit der Natur nichts zu tun hat (z.B. die natürliche Person. Eine Person, egal ob juristisch oder natürlich, ist immer ein Stück Papier (Fiktion), aber wenn der Mensch dahinter steht, scheint es natürlich zu sein).

    Liken

    1. Werter Christof777,

      ja, ich denke ähnlich und was Du über Personen schreibst halte ich ebenfalls für richtig.

      Konkret ging es mir aber hier um das Wort „persönlich“. Ich habe mich selbst überprüft und festgestellt, daß ich meine Sätze damit nicht auf- sondern eher abwerte. Aber geben wir diesen Dingen nur Raum (:lach:) und kein Gewicht.

      Ein Grüßle vom lotse

      Liken

  14. Sehr geehrter Herr N8wächter und liebe Lena!

    Ich danke Euch, dass Ihr mich „sozusagen“ in Eurer Runde aufnehmt, aber … so ist es auch wieder nicht.

    Als Oberösterreicherin, jedoch in Wien wohnhaft, weiß ich um die Unterschiede zwischen Deutschen und Österreichern. Ich selbst bin eher „Frisch aussa wie’s drin is, net kriechn am Bauch“ – aber hier in Wien ist man damit eher die Ausnahme. Hier will man die „diplomatische“ Sprache. Dies musste ich erst lernen und es gelingt mir „nicht immer“ – zu meinem Nachteil, aber „das geniert mich nicht“!

    Sauberkeit: eher ja; Fleiß: naja; … Anstatt: „Was du heute kannst besorgen …“, sagen wir: „Morgen ist auch noch ein Tag!“

    Leider wird das typisch Österreichische mehr und mehr verwässert. Doch es kommt, Gott sei Dank, schon noch vor, dass wer sagt:

    „Jessas Kinder, kost’s den Wein!“

    Euch und uns Gottes Schutz und Segen, er hat das letzte Wort!

    Hilde

    P.S.: Ich hatte das Glück, einige Zeit in Berchtesgaden bzw. München zu wohnen, deshalb vielleicht auch die Zuneigung zu, wie soll ich es sagen, „meinen entfernten Brüdern und Schwestern“!

    Liken

    1. Werte Hilde,

      vertrau mir an dieser Stelle bitte einfach mal ein Stück weit: „Die Deutschen“ sind keineswegs „perfekt“. „Morgen ist auch noch ein Tag!“ gibt es hier ebenfalls und nicht zu knapp. Manchmal muss man halt Prioritäten setzen und das ist auch recht so. 😉

      Davon abgesehen sind die regionalen und feinen Unterschiede doch auch ein Stück weit das sprichwörtliche „Salz in der Suppe“, oder? Einer mag es salziger, ein Anderer eher fad. So ist das Leben und das ist doch auch in Ordnung so. Das ist das genaue Gegenteil dieser unsäglichen Gleichmacherei. Da brauche ich nur meine Kinder anschauen und es ist überdeutlich, dass eben nicht jeder gleich ist, selbst wenn er/sie aus demselben Schoß stammt. Und dies ist auch gut so.

      Heil und Segen!
      N8w.

      Liken

    2. Grüß Gott Hilde,

      als gebürtiger Steyrer, über Krems und Wien, Salzkammergut und Deutschland, hier in vielen Bundesländern, auch längere Zeit in FFB wohnend, nun seit 13 Jahren in „fast“ Berlin angekommen, kann ich eine Ähnlichkeit zwischen Ösis, Ossis und Wessis nur bestätigen. Da meine Vorfahren väterlicherseits aus Russland stammen (18. Jhdt. nach Lunz am See eingewandert) ist mir natürlich auch die „slawische“ Seele nicht fremd. Aber letztendlich können wir unsere Kultur und Herkunft nicht gänzlich verleugnen:

      Von der Herkunft der Europäer [andreas-delor.com]

      Viele deutschsprachige Literaten haben mein Gesellschaftsbild und Sozialisation vorangetrieben, sodaß ich mich hier nun in keinster Weise wie im Ausland fühle. Allein mir fehlen die Berge, die ich allerdings schifahrend regelmäßig mit der Familie aufsuche.

      Einer der Gründe, warum ich nicht am aktuellen Weltgeschehen im „Schlusssteinland Deutschland“ verzweifle, ist für mich unter anderem die Beschäftigung mit der Anthroposophie und der Hermetik, welche meine grundsätzliche optimistische Haltung mit zu der Einsicht haben kommen lassen: „Alles wird letztendlich gut, alles läuft nach Plan, auf diesem Planeten geschieht nichts, aber auch wirklich nichts, was nicht auch geschehen soll.“

      Und so, wie ich mich kenne, wäre ich ansonsten nicht hier genau zu dieser Zeit gelandet.

      Pfüat Gott, Servus und
      Heil und Segen

      Liken

  15. Liebe Lena,

    vielleicht hast Du mich missverstanden oder ich Dich. Jedenfalls liegt es mir beim Video vom Volkslehrer eher daran aufzuzeigen, welche Qualitäten ein Lehrer an den Tag legen kann, wenn er sich nicht vom System vereinnahmen lässt. Er macht das auf witzige Art und Weise, etwas, was ich oft bei eben dieser „Spezies“ Beruf vermisse.

    Ich selbst bin, wie alle anderen, auf dem Weg und versuche, manchmal sicher auch auf Holzwegen unterwegs, mich auf die bestmögliche Form zu informieren. Dieser Blog/Forum bilden dabei für mich die beste Unterstützung, die ich mir nur vorstellen kann. Beim „Hundethema“ war ich übrigens vom SvX-Kommentar hellauf begeistert …

    Heil und Segen
    Helga

    Liken

  16. Eine Geschichte aus Deutschland oder: Finde den Fehler?

    Da ist ein Dorf. In dem Dorf leben viele Menschen, große und kleine, alte und junge Menschen und sie sagen von sich, sie sind eine Gemeinschaft. Jeder geht seinen individuellen Weg und doch fühlen sie sich verbunden.

    Wenn nun ein Feuer ausbricht, ein großes verheerendes Feuer, und da ist einer, der sieht das Feuer, während all die anderen vielleicht noch schlafen, weil es Nacht ist, oder sie im Urlaub sind oder auf der Arbeit oder einfach außerhalb oder auch innerhalb des Dorfes, aber dennoch das Feuer nicht sehen können (oder wollen?), ja nicht einmal ahnen, dass es so ein Feuer jemals geben könnte …, wenn also der eine, der das Feuer lodern sieht und der sich der Gefahr bewusst ist, dieses Feuer wird unter Umständen alles zerstören was dem Einzelnen, was der Gemeinschaft zu eigen ist, ja die Menschen in der Gemeinschaft selbst könnten durch das Feuer zu Tode kommen und Leid würde sein, tiefes lang anhaltendes Leid …, was wäre dann der Eine für einer, wenn er nicht alles in seiner Macht stehende tun würde, um sowohl die Menschen, als auch das Dorf in seiner Schönheit, wenn das auch nur zweitrangig ist, zu retten zu versuchen.

    Also tut er, was er nur irgend tun kann. Er versucht natürlich zuerst die Menschen, die in diesem Augenblick vor Ort sind zu informieren, zu alarmieren und er bietet ihnen darüber hinaus die Hilfe und Unterstützung an, von der er sich gewiss ist, dass er es kann, das er es wahrhaftig kann. Dabei geht es ihm nicht im Geringsten darum, den jeweils Anderen zu belehren, dafür ist ja auch keine Zeit mehr vorhanden, denn das Feuer breitet sich rasant aus, oder sich einen Orden zu erhoffen, für vorbildliche und außergewöhnliche Taten. Nein, es geht ihm einzig und allein darum, zu bewahren und zu erhalten, zu handeln, denn er liebt, er liebt sich selbst und liebt die Menschen in seiner Gemeinschaft, ohne die er ein Großteil seiner Liebe vielleicht nicht mehr würde spüren können.

    Sicher kann er nicht alleine die Dinge beeinflussen und er kann und er darf nicht unberechtigt eingreifen, da wo ihm signalisiert wird, er möge es unterlassen, doch darob alles und jede seiner Gedanken und daraus resultierenden Handlungen zu unterlassen, ist er nicht „angetreten“ hier und jetzt in Deutschland, und die anderen Menschen wissen das und sie wissen auch, dass sie selbst in dieser Situation eines Feuers würden handeln wollen oder müssen.

    Ein klares Bekenntnis ist es, nicht das Bekenntnis gesprochen auf dem Dorfplatz, nicht nur das gesprochene Bekenntnis an sich, es ist das Bekenntnis, dass man im Grunde genommen oft nur fühlen kann. Aber genau das braucht es und es wird genügen, denn das klare Bekenntnis lässt uns, einmal ehrlichen Herzens gegeben, wie von Zauberhand die Dinge tun, die Worte sagen, diese es braucht, das fühlen, was viele Menschen sich noch nicht zu fühlen wagen.

    Ohne dem jeweils Anderen den Spiegel vorzuhalten, wird es vielleicht nicht gelingen, aber bedenke ein jeder zuvor stets, dass er selbst es ist, der zuerst gründlich und tief hineingeblickt haben muss in den Spiegel der Erkenntnis. Dann aber soll er den Mut haben und nicht zögern soll er, sich nicht scheren um das Geschrei, denn weiß er doch und dann darf, nein, dann muss er sagen, was er weiß. Wissen das nicht geteilt, bleibt leer und nutzlos und unerfüllt. Darob nehme ein jeder es nur mutig und unbesorgt auf sich, zu sagen, zu wagen. Die, die sich gestört fühlen, treten von ganz allein zurück oder auch nach vorn und sie entblößen sich ebenso selbst. Das sei nicht unsere Aufgabe.

    Wer kann denn wirklich dem Anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen, der nicht zuvor selbst den Rat und die Tat anderer beherzigt und angenommen hat? Wer möchte denn dem anderen weismachen, dass auch ein blinder Spiegel die Wahrheit zeigt?

    Jeder sorge für sich selbst, dann ist für alle gesorgt und jeder kehre vor seiner Tür, dann ist es rein, überall. Das sind verpönte Sätze und doch sind sie die reine, nackte Wahrheit. Dann aber, so jeder das getan, gehe er und sehe er zu, wo er sich betätigen kann.

    Heute kehren alle vor allen Türen, was nicht mal so dramatisch sein müsste, aber da jeder nicht mal mehr einen eigenen Besen hat, noch überhaupt einen eigenen Besen je beansprucht, gibt es statt Sauberkeit und Reinheit, statt Klarheit und Heilung (nur wo es sauber ist, wird es auch heil, siehe Gedankenhygiene etc) nur mehr andere Haufen, fein und sorgfältig umgeschichtet, beseitigt aber nie.

    Es ist manchmal so, als würde man die Haufen gerne noch etwas hin und her schieben wollen, hat man doch irgendwie die Befürchtung, wenn alle Haufen verschwunden wären, könnte statt der Sauberkeit eine große Leere entstehen, die wiederum tödlich sein könnte. Es gibt sowohl „Messies“ im Außen, als auch im Innen, letztere leiden bestimmt Qualen, aber auch nur sie selbst können die Änderung dessen vornehmen. Und sich helfen zu lassen ist nicht der schlechteste Weg.

    Liken

    1. Dann, werter christof777, gebührt dir selbstverständlich der 1. Platz. Der Preis, den du gewonnen hast ist ein wohlwollendes Lächeln.

      Und ich möchte dir auch verraten, was der 2. und der 3. Gewinner bekommen werden. Jeweils ebenso ein wohlwollendes Lächeln. Da wir uns aber noch immer mehr oder weniger auf der Spielfläche des Systems befinden, gibt es bedauerlicherweise einen Haken an der Sache. Du wirst zudem noch herausfinden müssen, wer dir dieses wohlwollendes Lächeln „überreicht“, denn von nichts kommt bekanntlich nichts.

      Wenn du also nicht nur hören möchtest: „Das wäre ihr Preis gewesen“, dann finde heraus, wer das Lächeln verschenkt.

      Nun wünsche ich dir viel Erfolg.
      😏😏😏

      Annegret

      Liken

    2. Werte Annegret,

      danke für diesen Text und die weiter oben gegebene Antwort. Beides umschwebt die Gemengelage: Der Splitter im Auge des Nächsten wird erkannt und der Balken im eigenen nicht.

      Wo es um Ernstes geht und die Herangehensweise nüchtern ist und manchmal auch rau wirkt, dieser Umgang wird nicht mehr ertragen. Er wird reflexartig abgelehnt und so kommt uns die Klarheit, die der Ernst mit sich bringt, abhanden.

      Erklären erklären! Da stelle mir ein Gurkenglas mit Wasser und etwas Erde ganz vermuddelt vor, und es dauert lange, bis sich das Wasser nach der Unruhe wieder klärt und die Sicht auch nur halbwegs durch das Wasser möglich wird. Es gehört also Ruhe und Geduld in die Szene, bis es sich klärt.

      Verstanden verstanden? Wie stehen wir zueinander? Wo stehst Du, wo ich? Wo ist Dein Ver-stand? (…)

      Warum ich das alles nun Schreibe: Wenn wir keine Worte haben, können wir nicht denken, nicht erklären und nicht verstehen. Wenn wir Worte haben, diese jedoch nur noch oberflächlich und ggf. falsch beurteilen, dann ja dann: (Ich zitiere aus Deiner weiter oben gegebenen Antwort)

      Es wird erst an der Stelle unangenehm für mich und für mein jeweiliges Gegenüber, wenn wir uns den anderen erklären, noch bevor wir uns selbst verstanden haben. Mein vorsichtiges Agieren ist eher der Tatsache geschuldet, dass rundherum alles und alle sehr viel sensitiver zu werden scheinen.“

      Alles um uns wird sehr viel sensitiver, ja meine volle Zustimmung! Wir reagieren also empfindlicher und wir haben diese gesteigerte Sensibilität, unsere eigene und die der anderen, zu erleben. Der Aspekt: Erst verstehen, dann klären, ist offensichtlich und dieser eindeutige Zusammenhang wird auf vielen Ebenen übergangen. Wie leicht wir an der Stelle voreilig sind, das schreibe ich mir hinter die Ohren.

      Liken

    1. Werte Helga,

      ich habe nur kurz einige Minuten reingehört und was ich gehört habe, könnte wohl passen.

      Wichtig ist, dass wir uns mit unseren Programmierungen (=/& Glaubenssätzen) auseinandersetzen. Diese sind überwiegend von außen induziert und können im Innen als solche gefunden und mit unserem heutigen Erkenntnisstand abgeglichen werden. Sollten sich Diskrepanzen finden, ist die entsprechende Programmierung hinfällig und eine Neubewertung (was ebenfalls wieder eine Programmierung ist, jedoch diesmal bewusst und eigen) ist erforderlich.

      Heil und Segen!
      N8w.

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s